Miriam Streisand

Der Kuss
100 x 100cm
Acryl auf Leinwand
2023

Traumland
100 x 100cm
Acryl auf Leinwand
2024

Weltenklang
100 x 100cm
Mischtechnik
2024

Miriam
Streisand

 

Miriam Streisand, seit 1992 als freischaffende Künstlerin tätig, versteht es, ihre künstlerische Praxis als dynamischen und intuitiven Dialog zwischen Tradition und Gegenwart zu gestalten. 

Ihren Einstieg in die Kunst fand sie über die Musik – Gesang und Perkussion – und das Schreiben, bevor sie sich ab dem Jahr 2000 der Malerei als zentralem Medium widmete. Mit der Hinwendung zur Blattvergoldung im Jahr 2015 bereicherte sie ihr Schaffen um eine neue, subtil glanzvolle Dimension.

Miriam Streisand - Der Kuss, 100x100cm Acryl auf Leinwand, 2023

Die Inspirationsquellen von Miriam Streisand liegen in ihrer intensiven Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kulturen und deren visuellen und symbolischen Codes. Ihre zahlreichen Studienreisen führten sie durch Europa, Afrika sowie den Nahen und Fernen Osten. Diese Begegnungen mit dem archaischen Wesen von Kulturen und ihrer Bildsprache durchziehen ihre Arbeiten wie ein roter Faden. Streisand begibt sich auf die Suche nach dem Zeitlosen, dem Elementaren, das sich in jeder Kultur verbirgt, und formt daraus ihre unverwechselbare künstlerische Handschrift.

Ihre Werke sind eine Hommage an das Mythische und das Ursprüngliche – Dimensionen, die sie in ihrer Malerei in abstrakten, oftmals fragmentarischen Motiven auslotet. Dabei entstehen Arbeiten, die eine eigenwillige Balance zwischen Intuition und formaler Präzision, zwischen Vergänglichkeit und Ewigkeit finden. Besonders durch die Verwendung von Blattgold erhalten ihre Werke eine metaphorische Tiefe, die von der Transzendenz und dem schimmernden Potenzial menschlicher Erfahrung erzählt.

Streisands Schaffen ist mehr als eine bloße Reflexion der von ihr erfahrenen Kulturen. Es ist ein intuitives Zusammenspiel von Malprozess und gedanklicher Vertiefung, das Raum für authentische Begegnungen zwischen Betrachter und Werk eröffnet. In ihren Bildern verdichten sich Vergangenheit und Gegenwart zu einer sinnbildlichen Einheit, die das Fremde zugleich vertraut und das Vertraute auf subtile Weise fremd erscheinen lässt. So entfaltet sich in ihrem Oeuvre eine ästhetische Dimension, die das Sehen als kontemplativen Akt neu definiert.

Die Künstlerin, die in Mecklenburg-Vorpommern lebt und arbeitet, ist seit 2015 Mitglied der GEDOK M/V. Ihre Werke werden regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert, darunter in Schwerin, Rostock, Greifswald, der Seenplatte und Berlin. Durch diesen regionalen Fokus verbindet sich ihr Schaffen mit den kulturellen und landschaftlichen Strömungen des Nordens, zugleich ist es jedoch durch eine kosmopolitische Perspektive geprägt.